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Prozessautomatisierung mit n8n und Make: Der Einstieg für KMU

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Redaktionell verantwortlich: Manthey EDV-Beratung.

In vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen laufen täglich Dutzende Routineaufgaben ab, die niemand hinterfragt: Daten werden manuell von einer Software in eine andere übertragen, E-Mails werden kopiert, Tabellen aktualisiert, Benachrichtigungen verschickt. Jede einzelne Aufgabe dauert nur Minuten — in der Summe gehen so jeden Monat 40 bis 80 Arbeitsstunden verloren.

Genau hier setzen Automatisierungsplattformen wie n8n und Make an. Sie verbinden Ihre bestehenden Tools und erledigen wiederkehrende Aufgaben automatisch — ohne Programmierkenntnisse, ohne teure Individualsoftware.

Was ist Prozessautomatisierung — und warum jetzt?

Prozessautomatisierung bedeutet, dass Software wiederkehrende Abläufe eigenständig ausführt. Kein Mitarbeiter muss mehr manuell Daten kopieren, Rechnungen weiterleiten oder Statusmeldungen verschicken. Die Plattformen arbeiten nach dem Prinzip „Wenn X passiert, dann mache Y“ — sogenannte Workflows oder Szenarien.

Für KMU ist der Zeitpunkt ideal: Die Tools sind ausgereift, die Kosten überschaubar und die meisten Geschäftsanwendungen bieten offene Schnittstellen (APIs). Was früher individuelle Programmierung erforderte, lässt sich heute per Drag-and-Drop zusammenklicken.

n8n vs. Make: Zwei Plattformen im Vergleich

Make (ehemals Integromat)

Make ist eine Cloud-basierte Automatisierungsplattform mit einer visuellen Drag-and-Drop-Oberfläche. Über 1.500 vorgefertigte Integrationen ermöglichen die Verbindung nahezu aller gängigen Business-Tools. Der kostenlose Plan umfasst 1.000 Operationen pro Monat — genug für erste Tests. Bezahlpläne starten ab 9 EUR/Monat.

  • Vorteile: Einfacher Einstieg, keine Installation, große App-Bibliothek
  • Nachteile: Daten laufen über US-Server, bei hohem Volumen teurer
  • Ideal für: KMU ohne eigene IT, schnelle Ergebnisse

n8n (Self-Hosted oder Cloud)

n8n ist eine Open-Source-Alternative, die Sie auf Ihrem eigenen Server betreiben können. Dadurch verlassen Ihre Daten nie das Unternehmen — ein entscheidender Vorteil für DSGVO-sensible Branchen. Die Community-Edition ist kostenlos, die Cloud-Version startet ab 20 EUR/Monat.

  • Vorteile: Volle Datenkontrolle, unbegrenzte Workflows, Open Source
  • Nachteile: Self-Hosting erfordert technisches Know-how
  • Ideal für: KMU mit eigener IT oder externem IT-Dienstleister

Meine Empfehlung: Starten Sie mit Make, um schnell erste Erfolge zu sehen. Sobald Datenschutz oder Volumen es erfordern, migrieren Sie auf n8n mit eigenem Server. In meiner Beratung setze ich beide Plattformen ein — je nach Anforderung des Kunden.

5 Automatisierungen, die jedes KMU sofort umsetzen kann

1. Rechnungseingang automatisieren

Eingehende Rechnungen per E-Mail werden automatisch erkannt, relevante Daten (Betrag, Rechnungsnummer, Fälligkeit) extrahiert und an Ihre Buchhaltungssoftware weitergeleitet. Zeitersparnis: 3–5 Stunden pro Woche.

2. Leads aus Kontaktformularen ins CRM

Jede Kontaktanfrage von Ihrer Website wird automatisch als Lead in Ihrem CRM angelegt, eine Bestätigungsmail verschickt und der Vertrieb benachrichtigt. Keine Anfrage geht mehr verloren.

3. Social-Media-Posts planen und veröffentlichen

Inhalte aus einer zentralen Tabelle werden automatisch auf verschiedenen Kanälen gepostet — inklusive Bildanpassung und optimaler Uhrzeit.

4. Mitarbeiter-Onboarding

Bei Eintritt eines neuen Mitarbeiters werden automatisch E-Mail-Konto, Zugriffsrechte, Kalendereinträge und Willkommensnachrichten erstellt. Was manuell einen halben Tag dauert, erledigt der Workflow in 30 Sekunden.

5. Lagerbestand überwachen und nachbestellen

Sinkt der Bestand eines Artikels unter einen Schwellenwert, wird automatisch eine Bestellanfrage an den Lieferanten gesendet und das Team benachrichtigt.

Was kostet Prozessautomatisierung für ein KMU?

  • Make Free: 0 EUR/Monat (1.000 Operationen)
  • Make Core: ab 9 EUR/Monat (10.000 Operationen)
  • n8n Self-Hosted: 0 EUR Software + 5–20 EUR/Monat Serverkosten
  • n8n Cloud: ab 20 EUR/Monat
  • Einrichtung durch IT-Berater: 500–2.000 EUR einmalig (je nach Komplexität)

Ein typisches KMU-Projekt mit 5–10 Workflows kostet einmalig 1.000–3.000 EUR und spart danach 20–40 Stunden pro Monat. Bei einem Stundensatz von 35 EUR amortisiert sich die Investition nach 4–8 Wochen.

Schritt-für-Schritt: So starten Sie

  • Schritt 1: Dokumentieren Sie eine Woche lang alle wiederkehrenden manuellen Aufgaben
  • Schritt 2: Priorisieren Sie nach Zeitaufwand und Fehleranfälligkeit
  • Schritt 3: Wählen Sie die Plattform (Make für schnellen Start, n8n für volle Kontrolle)
  • Schritt 4: Setzen Sie den ersten Workflow um — idealerweise die Aufgabe mit dem größten Zeitfresser-Potenzial
  • Schritt 5: Messen Sie die Zeitersparnis und skalieren Sie schrittweise

Fazit: Automatisierung ist kein Luxus mehr

Prozessautomatisierung mit n8n oder Make ist heute für jedes KMU erschwinglich und umsetzbar. Die größte Hürde ist nicht die Technik, sondern der erste Schritt. Fangen Sie klein an, messen Sie die Ergebnisse und bauen Sie darauf auf.

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